KoRo hat eine klare Vision: "Wir wollen nachhaltig wirtschaften – allerdings nicht nur in Hinblick auf unser Unternehmen. Hinter dem Aspekt Nachhaltigkeit steckt für uns nämlich noch viel mehr. Faire Preise sowohl für unsere Kunden, als auch für die Bauern, von denen wir unsere Produkte beziehen. Verpackungsmüll so weit zu reduzieren, wie nur möglich. Und vor allem, das ganze offen und transparent zu kommunizieren. Dabei darf die Qualität natürlich nicht auf der Strecke bleiben", so KoRo-Geschäftsführer Constantinos Calios und Piran Asci.

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Das Berliner Start-up KoRo bietet gesunde, qualitativ hochwertige und köstliche Lebensmittel zu fairen Preisen. Dank Großpackungen und dem Überspringen von Handelsstufen ist es dem Unternehmen möglich, faire Preise zu bieten und unnötiges Verpackungsmaterial zu vermeiden. Bei der Auswahl der Produkte haben, neben dem Geschmack, die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel oberste Priorität. Es gilt: so natürlich wie möglich. Gegründet in 2012, besteht das Unternehmen inzwischen aus den CEOs Constantinos Calios und Piran Asci und 13 weiteren Mitarbeitern. Die Social Chain Group ist seit Dezember 2016 an der KoRo Handels GmbH beteiligt.

Wie KoRo all diese Dinge unter einen Hut bekommt, wird hier erklärt:

 

Warum sind nicht alle Produkte Bio-zertifiziert?

Bio ist eine tolle Sache, keine Frage! Deshalb ist auch ein Großteil unserer Lebensmittel Bio-zertifiziert und wird unter strengen Richtlinien angebaut. Uns ist bewusst, dass Verbraucher immer mehr Wert auf eine bewusste Ernährung legen. Bei uns liegt der Fokus zwar definitiv auf einem ausgezeichneten Geschmack jedes einzelnen Lebensmittels, trotzdem können wir Dir auch versprechen, dass selbst die nicht zertifizierten Produkte nachhaltig angebaut werden. Wir pflegen einen direkten Kontakt zu unseren Bauern und wissen über die Bedingungen vor Ort Bescheid. Oftmals ist es jedoch so, dass gerade die kleinen Bauern sich ganz einfach kein Bio-Zertifikat leisten können. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht zu gleichen Standards ihre Ware produzieren. Zudem kommt, dass die Pestizide meist mit dem Grundwasser abgespült werden. Da Nüsse aber zum Beispiel ohnehin ohne Schale verzehrt werden, ist der Einsatz von Pestiziden weniger kritisch. Wir greifen deshalb also teilweise auf nicht Bio-zertifizierte Farmen zurück, um Grundwasser zu sparen.


 

 

Warum überspringen wir Handelsstufen?

Immer wieder sprechen wir davon, Handelsstufen zu überspringen und dadurch faire Preise für alle zu ermöglichen. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Dazu sollten wir erst einmal die Frage klären, wie ein Produkt in den „normalen“ Supermarkt um die Ecke gelangt. Supermärkte bieten Produkte verschiedener Marken an. Sie kaufen also bei den Unternehmen eine bestimmte Menge dieser Ware ein. Oft kaufen sie jedoch nicht einmal bei den Unternehmen direkt ein, sondern bei Großhändlern. Diese wiederum haben ebenfalls die Möglichkeit, bei anderen Großhändlern ihre Ware einzukaufen. Und auch das herstellende Unternehmen selbst bezieht die Rohstoffe für seine Produkte meist von verschiedenen Händlern, welche wiederum bei anderen Händlern einkaufen. Bei diesem endlosen Kreislauf schlagen alle Zwischenstufen eine Gewinnmarge auf, sodass das Produkt letztlich viel teurer bei dem Endkunden ankommt, als es eigentlich müsste. Und genau das versuchen wir zu umgehen. Wir kaufen direkt bei unseren Bauern ein und umgehen alle Zwischenhandelsstufen. Diese kurze Lieferkette ist deutlich nachhaltiger, da weniger Transporte anfallen und die Produkte auch kürzere Zeit im Lager verbringen und dadurch frischer bei Dir ankommen. Win-Win-Situation also für jeden!

Zudem ermöglicht uns dieser kurze Transport- und Kommunikationsweg auch den direkten Austausch mit den Bauern, sodass Qualitätsmängel direkt an der Quelle behoben werden können.


 

 

Warum verpacken wir in Plastikverpackungen?

Grundsätzlich lautet unsere Devise: vermeiden vor verwerten vor entsorgen! Wir versuchen also dort auf unnötigen Verpackungsmüll zu verzichten, wo es für uns möglich ist. Da wir allerdings immer noch ein Onlinehandel sind und unsere Produkte irgendwie verschicken müssen, müssen wir unsere Produkte auch irgendwie verpacken. Reines Papier oder Baumwollbeutel sind bei unseren Produkten nicht möglich, da mit einem enormen Qualitätsverlust und verkürzter Haltbarkeit zu rechnen ist. Auf Motten in der Mango-Tüte hat nun wirklich niemand Lust! Unsere nächste Idee: Beschichtete Kraftpapierbeutel – der totale Reinfall. Sehen zwar super nachhaltig aus, sind jedoch eher das genaue Gegenteil. Solche Verpackungen beinhalten nicht nur Plastik und Aluminium, sondern lassen sich zudem nicht einmal recyceln.

 

Die für uns beste Lösung stellen momentan OPP-Blockbodenbeutel her. Diese Plastiktüten sind zwar aus fossilen Rohstoffen, brauchen jedoch bei deren Herstellung einen geringen Energiebetrag und erzeugen beim energetischen Recycling nur wenige Treibhausgase. Mit unseren Großverpackungen versuchen wir zudem das eingesetzte Plastik pro Produktmenge auf ein Minimum zu reduzieren. Unsere Nussmuse sind ohnehin in Gläsern abgefüllt! Die kannst Du übrigens auch prima upcyclen: Einfach gründlich auswaschen und als Vorratsglas verwenden. Auch als Lunch-Box eignen sich die superdichten Gläser prima! Dein Porridge kannst Du schon am Abend vorher zubereiten, verschlossen im Kühlschrank lagern und am nächsten Morgen einfach mit zur Arbeit oder in die Uni nehmen!

 

 

Was passiert mit Produkten, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum fast fällig ist?

Wir wollen Dir natürlich nur frische Ware liefern, denn bei uns bezahlst Du als Kunde vor allem für die herausragende Qualität. Doch was passiert mit den Produkten, die schon zu lange im Lager auf ein neues Zuhause warten und dessen Haltbarkeitsdatum fast abgelaufen ist? Wegschmeißen wäre viel zu schade! Denn wir vertreiben keine leicht verderblichen Produkte, sondern nur haltbare Nüsse, Trockenfrüchte und Co. Wir spenden alle Produkte, die wir aufgrund des kurzen Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr verkaufen können, an die Berliner Tafel. Bei uns landet kein Produkt einfach so im Müll!